Türkei: Handel und Wirtschaft

3. Januar 2022by admin0
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Handel

Am 13. September 2018 hat Staatspräsident Erdogan ein Dekret veröffentlicht, nach dem Geschäftsverträge innerhalb der Türkei nur noch in türkischer Lira abgeschlossen werden dürfen. Betroffen sind z. B. Immobiliengeschäfte und Mieten, Verträge aus dem Transportbereich und bei Finanzdienstleistungen.
Mit dem neuen Dekret ist der Abschluss von Geschäftsverträgen innerhalb der Türkei in anderen Währungen wie Euro oder US-Dollar nicht mehr erlaubt. In Fremdwährung lautende Geschäftsverträge müssen innerhalb von 30 Tagen auf Lira umgestellt werden.
Die Maßnahme soll helfen, den massiven Kursverfall der türkischen Währung einzubremsen. Die Währung hat seit Jahresbeginn etwa 40 % an Wert verloren.
Die Verteuerung der Importe hat den steilen Anstieg der Inflation in der Türkei befeuert. Aktuell verzeichnet das Land eine Inflationsrate von knapp 18 %.

Wirtschaftsausblick 2021

Türkische Wirtschaft hofft aufs Jahr 2021:

Die Türkei wird das Jahr 2020 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung abschließen. Nach einem lockerungsbedingt starken Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3. Quartal 2020 um 6,7 Prozent, verlangsamt sich das Wachstum in den Wintermonaten, bevor es ab Mitte 2021 wieder aufwärtsgehen wird.
Die türkische Wirtschaft ist wegen ihrer starken Einbindung in internationale Lieferketten den Folgen der Pandemie in starkem Maße ausgesetzt. Dazu kommt die hohe Abhängigkeit vom Tourismus, der von der Krise stark betroffen ist (siehe zur Entwicklung einzelner Branchen die Publikation Branchencheck).

Türkei ist ein interessanter Markt:

Die Türkei steckt infolge der Coronapandemie in einer Rezession. Mittelfristig bleibt sie attraktiv für deutsche Exporteure und gewinnt an Bedeutung als Beschaffungsmarkt.

Mit 83 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 753 Milliarden US-Dollar (US$) im Jahr 2019 gehört die Türkei zu den größeren Volkswirtschaften der Welt. Das Land ist trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und der geopolitischen

Unwägbarkeiten mittel- bis langfristig ein attraktiver Markt und Investitionsstandort für deutsche Unternehmen. Auf der Rangliste des Ease of Doing Business Index 2020 der Weltbank ist die Türkei auf Platz 33 gestiegen (2019: Platz 43; 2018: Platz 60).
Die Coronakrise bietet Risiken und Chancen.
Quelle: IHK Ostthüringen zu Gera

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